1. Summary

December 11th, 2009 Leave a comment Go to comments

TraCell


Interactive visualisation of a car model

Interaktive Globale Beleuchtungsberechnung mit dem Cell Prozessor

Verbundpartner:

VRmagic GmbH, Mannheim

IBM Deutschland GmbH, Böblingen / Mainz

Fraunhofer IAO, Stuttgart

Labor für Computergrafik, Fachbereich Informatik
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sankt Augustin

Das Projekt soll ein anwendungsorientiertes FuE-Vorhaben im Bereich der interaktiven Globalen Beleuchtungsberechnung für medizinische Anwendungen und für den Produktentstehungsprozess realisieren. Im Projekt sollen strahlbasierte Verfahren, wie das Ray Tracing-Verfahren [Appel68] [Whitted80], eingesetzt werden. Für die Berechnung der Bilder soll eine neue Chiparchitektur “ die Cell Broadband Engine Architecture (kurz Cell)“ zum Einsatz kommen. Der Cell-Chip [Cell06], eine Gemeinschaftsentwicklung von IBM, Sony und Toshiba, vereint einen 64bit Power-Pro­zessorkern mit je acht spezialisierten so genannten Synergistic Processing Elements, die über einen schnellen Bus, den Element Interconnect Bus verbunden sind. Dabei erreicht der Cell-Chip eine sehr hohe Performanz im Bereich der Fließkommaberechnungen. Diese im Vergleich zu heutigen CPUs sehr hohe Leistung machen eine Verwendung im Bereich der interaktiven Globalen Be­leuchtungsberechnung sinnvoll.

Da es sich bei dem Cell-Chip um eine neue Architektur handelt, deren Entwicklung schnell voranschreitet, spielt die Beteiligung der IBM Deutschland GmbH als Mitentwickler des Chips eine wichtige Rolle, da über sie Support bei auftretenden Fragen möglich sein wird. IBM wird zudem regelmäßig Rechenzeit auf jeweils aktueller Cell-Hardware zur Verfügung stellen. Software, die bereits jetzt auf Simulatoren entwickelt werden kann, kann damit bereits früh unter Performanz- und Stabilitätsgesichtspunkten evaluiert werden.

Das zu erstellende System zur Globalen Beleuchtungsberechnung kann später auch als standalone-Lösung eingesetzt werden. Wichtig ist aber, dass es im Projekt in eine Software für Interaktive Umgebungen integriert wird, damit es für eine Nutzung in den konkreten ge­nannten und späteren Anwendungsfällen zur Verfügung steht. Es soll damit über eine reine Demonstration des technisch Machbaren hinausgehen. Dieses wird auch durch die enge Einbindung der Partner aus der gewerblichen Wirtschaft gewährleistet.

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