1. Summary

March 21st, 2013 Leave a comment Go to comments

Verbundpartner:

fleXilution GmbH, Köln

Labor für Computergrafik, Fachbereich Informatik
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sankt Augustin

InstallationInFlex.jpg

Elastische Materialien finden ihre Verwendung in nahezu allen Produkten unserer Industriegesellschaft. Kraftfahrzeuge, Investitionsgüter, aber auch Konsumgüter sind ohne Schläuche, Kabel, Dichtungen und Manschetten nicht denkbar. Der Produktentstehungsprozess ist heute weitgehend digitalisiert: Computer Aided Design (CAD), Computer Aided Manufacturing (CAM), Ingenieursberechnungen und Digital Mockup sind die wesentlichen Prozesse, die zu schnelleren, kostengünstigeren und hochwertigeren Produkten führen. Diese Prozesse werden weitgehend sequentiell durchgeführt. Eine bessere Verzahnung des Designs mit den ingenieurtechnischen Berechnungen würde jedoch zu einer höheren Effektivität und damit zu Kosten und Zeitgewinn führen, ist aber heute aufgrund des hohen Zeitaufwands für solche physikalisch genauen Berechnungen nur bedingt lösbar.

Das Vorhaben “Interaktive Einbausimulation biegeschlaffer Bauteile (InFlex)”, das von der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Firma fleXilution GmbH durchgeführt wurde, hatte zum Ziel, flexible, biegeschlaffe Bauteile, vornehmlich Schläuche und Kabel, für die Simulation des interaktiven, virtuellen Einbaus bei der Konstruktion von Fahrzeugmodellen in Echtzeit bearbeitbar zu machen. Die notwendigen Grundlagen für solche Arbeiten beruhten zum einen auf einem von der Firma fleXilution GmbH zur Patentierung eingereichten Verfahren (fleXengine genannt) zur physikalisch genauen Simulation des Materialverhaltens solcher biegeschlaffer, elastischer Bauteile unter der Einwirkung innerer und äußerer Kräfte. Zum anderen konnte auf eine am Labor für Computergrafik der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg entwickelte Software für Virtuelle Umgebungen (basho) zurückgegriffen werden, die die Simulation interaktiver Umgebungen erlaubt. Zur Erreichung des Ziels war es notwendig, Arbeiten mit oben genannten Bauteilen derart zu simulieren, dass es realen Bedingungen genüge trägt und somit alle beim Einbau auftretenden Sonderfälle ebenfalls berücksichtigt und simuliert werden können.

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